Produktentwicklung scheitert selten an guten Ideen.
Sondern an fehlender Klarheit.

Als studierte Industriedesignerin und Grafikerin mit Informatikhintergrund unterstütze ich Product Owner und Teams durch Fragen, Visualisierung und strukturierte Ideenfindung in allen Phasen der Produktentwicklung:
- Exploration
- Konzeption
- UX/UI-Design
- Prototyping
- Iteration
Wir schaffen einen gemeinsamen Denkraum zwischen Business, Technologie und Nutzung, in dem Lösungen nicht entworfen werden, sondern entstehen.

Exploration
In der Explorationsphase sammeln wir Informationen, Beobachtungen und systemische Zusammenhänge. Wir ordnen Nutzerbedürfnisse, technologische Voraussetzungen und geschäftliche Rahmenbedingungen, um ein gemeinsames Verständnis der Ausgangslage zu schaffen.
Dazu betrachten wir drei Ebenen:
- Business: Wie soll das Geschäftsmodell funktionieren?
Welche Ziele, Zeiträume und Budgets sind gesetzt? - Technologie: Welche technischen Grundlagen sind vorhanden?
Was können wir weiternutzen, was müssen wir einkaufen, was selbst entwickeln? - Nutzer & Prozesse: Wer braucht was und wie sehen Arbeitsabläufe konkret aus?
Wo liegen Reibungen, Chancen und Hebel für echte Verbesserungen?
So entsteht ein gemeinsames Problemverständnis, das Nutzerbedürfnisse, technische Realitäten und geschäftliche Ziele zu einer tragfähigen Basis für alle weiteren Entscheidungen verbindet.
Referenzprojekt: reframe[Tech] – Algorithmen fürs Gemeinwohl
Projekt der Bertelsmann – Stiftung
Wie können algorithmische Systeme und künstliche Intelligenz in der Wohlfahrt eingesetzt werden? Mit dieser Frage haben wir uns im Rahmen einer Tech-Exploration auseinandergesetzt.

Referenzprojekt [2023]
Projektablauf
6 Wochen, 3 Sprints, 1 großartiges Team!
Sprint 1 – Verständnis aufbauen
- Deep Dive in die Strukturen der Wohlfahrt
- Führen & Synthese von Interviews mit Klient:innen und Nutzer:innen
- Analyse häufig auftretender Pains & Gains
Sprint 2 – Arbeitsfelder validieren
- Identifikation von Potenzialen
- User Journey Mapping
- Value Proposition Canvas
- Ableitung von Lösungsideen
Sprint 3 – Lösungen definieren
- Priorisierung der Produkt-Ideen
- Aufwand-Nutzen-Einschätzung
- Spezifikation durch AI-Canvas
Ideation & Konzeption als Co-kreativer Prozess
Nutzerbedürfnisse, technologische Möglichkeiten und Geschäftsziele werden in ein Gesamtkonzept überführt. In der Ideenfindung bringe ich Struktur in unsere Erkenntnisse. Hier vermittle ich zwischen Perspektiven und reduziere Komplexität auf ihren Kern. Mein Beitrag ist nicht immer die Idee selbst, sondern vor allem der Raum, in dem sie entsteht.
Gemeinsam erkennen wir Muster, ordnen Zusammenhänge und machen sichtbar, was wirklich gelöst werden muss. So entsteht ein gemeinsames Verständnis, aus dem tragfähige Konzeptideen wachsen. Gibt es mehrere mögliche Ansätze, werden diese nach Zielen, Aufwand und Nutzen bewertet:
- Was ist sofort umsetzbar?
- Wo sind sinnvolle Kompromisse?
- Was wird in die Zukunft verlagert?
So entsteht ein ambitioniertes und realistisches Konzept.

Beispielgrafik: Grundkonzept zu Medienkompetenz im Grundschulalter und Prinzip einer Auswertungsmatrix [2013]

Grafik zum technischen Verständnis zwischen Contentmanagern, Designern und Entwicklern [für KF Interactive 2021]
UX/UI Design: Visuelle Klarheit und präzise Kommunikation
Visuelles Denken unterstützt den gesamten Prozess. Seit über 25 Jahren arbeite ich mit Photoshop, Illustrator und grafischen Systemen. Von klassischen Printprodukten über Webprojekte bis zu Live-Fernsehgrafik, die auf die Sekunde funktionieren muss.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit im Produktdesign:
- Komplexe Inhalte schnell erfassbar machen
- Ideen, Abläufe und Systeme visualisieren
- Konzepte präzise in Mockups oder Wireframes übersetzen
- Fachsprachen über grafische Darstellung verbinden
- Teamarbeit im Takt: Livesendungen sind Nervenkitzel. Die Arbeit beim Fernsehen hat mich stark geprägt.


Prototyping verbindet Denken und Erleben.



Physische Produkte habe ich seit meinem Studium nicht mehr gestaltet. Digitale Produkte laufen auf etablierten Geräten und vieles wirkt dadurch vorgegeben. Aber stimmt das wirklich?
Auch digitale Lösungen haben ihre Physik und Ergonomie: Wie eine Hand sich bewegt, wie ein Element erreichbar ist, wie viel Aufmerksamkeit nötig ist. Gerade in Arbeitsumgebungen, in denen Mitarbeitende eine Hand frei halten müssen oder Abläufe nahtlos funktionieren sollen, lohnt es sich, diese Aspekte mitzudenken.
Zum Testen solcher Annahmen, zum Visualisieren von Abläufen und als Grundlage für Entwickler erstelle ich klickbare Prototypen, die sich wunderbar vor Ort und im tatsächlichen Betrieb ausprobieren lassen.

Classic-Agile
Ein klassischer Produktdesign-Prozess (Wasserfallmethode) ist in der physischen Welt absolut sinnvoll. In der digitalen Produktentwicklung kann ein langer, detaillierter Vorlauf jedoch zum Risiko werden: Anforderungen verändern sich, Technologien entwickeln sich schnell und Konzepte verlieren ihre Relevanz.
Agile Produktentwicklung setzt auf kurze Iterationen, schnelles Lernen und frühzeitige Anpassung. Ohne tragfähige Basis kann es allerdings passieren, dass wir technische Schulden anhäufen oder feststellen, dass unsere Lösung nicht mehr zum Problem passt.
Beide Welten miteinander verbunden, entwickeln enorme Schlagkraft: Ein stabiles Konzept als Basis, das im richtigen Detaillierungsgrad das zugrundeliegende Problem fokussiert & die iterative Weiterentwicklung und Pflege des Produktes, mit dem wir fortlaufend lernen und uns der Realität anpassen.

Produktentwicklung im agilen Umfeld


Ein Beispiel für diese Allianz: Die CraftBox. Ein physisches Ideen- und Methoden-Toolkit, das ich gemeinsam mit den Komplexitätern aus Berllin entwickeln durfte.


Sie unterstützt Teams dabei, spielerisch, visuell und strukturiert zu denken. Das Beste: Sie bringt physisches Erleben in Remote-Teams.
Ich verbinde Perspektiven und Disziplinen für Produkte, die funktionieren.
Überzeugt oder noch Fragen? Lass uns sprechen: hallo@vision-m.de







